Die Mannschaftsmeisterschaft der Saison 2006/2007 ist nun vergangenes Wochenende in allen Ligen beendet worden. Nachfolgend ein Bericht sowie die Ergebnisse aller Ligen mit Tiroler Beteiligung.
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In einer lange andauernden Saison sind die Mannschaftsmeisterschaften geschlagen. Tirol war als stärkstes Bundesland Österreichs mit insgesamt 48 Mannschaften in den Ligen Bundesliga 1 und Bundesliga 2 (je zwei Mannschaften), mit jeweils 8 Mannschaften in der Tiroler Liga sowie in der 2. bis 5.Landesliga und mit 4 Mannschaften in der Jugendliga vertreten.
Mit den im Durchschnitt fünf Aktiven pro Mannschaft gibt das eine Zahl von etwa 250 lizenzierten Spielern, die an den 14 vorgegebenen Wochenenden für ihre Ligabegegnungen nicht nur unzählige Kilometer hinter sich bringen, sondern auch über 4.500 einzelne Sätze in den verschiedenen Disziplinen absolvieren. |
Bundesliga 1:
Nächste Saison ist leider wieder nur mehr eine Tiroler Mannschaft vertreten. |
Es waren diese Saison mit Pool X-Press Innsbruck und Pool Power Team Innsbruck erstmals zwei Tiroler Mannschaften in der Bundesliga 1 vertreten. Dass die Luft in diesen Regionen aber sehr dünn ist, mussten beide Mannschaften zur Kenntnis nehmen, waren sie doch lange Zeit an den letzten beiden Plätzen zu finden.
Während sich aber Pool X-Press ab der 10. Runde stark verbessern konnte und mit großartigen Siegen gegen Meisterschafts-Favoriten und direkte Mitbewerber aufhorchen lies, konnte sich Pool Power Team leider nicht behaupten, obwohl sie mit Emanuel Hofstetter den besten Tiroler Ligaspieler in den Reihen hatte. Hofstetter belegte in der Statistik der Bundesliga 1 den hervorragenden 7. Rang in ganz Österreich. Die Mannschaft wird aber trotzdem Letzte und steigt damit nach dem einjährigen Ausflug wieder in die Bundesliga 2 ab. |
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Bundesliga 2 - Nord-West:
SPG Kramsach-Fieberbrunn und SBC Inzing können sich behaupten. |
| Sowohl der bereits die zweite Saison in der Bundesliga 2 spielende BC Kramsach als auch der gerade aufgestiegene SBC Inzing können sich gut in der Bundesliga 2 behaupten, wobei der SBC Inzing mit seinem 5 Rang sogar über die Erwartungen abschnitt. Hier kann auf die erfolgreiche Jugendarbeit dieses Vereines hingewiesen werden, in der Mannschaft kamen die gesamte Saison zwei jugendliche Nachwuchstalente zum Einsatz und konnten neben den versierten Spielern eine hervorragende Leistung bieten. Aber auch die in dieser Saison als Spielgemeinschaft aufgetretenen Spieler des BC Kramsach und des BC Saustall Fieberbrunn geraten nie in Gefahr, an einen Abstiegsplatz zu gelangen. |
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| Tiroler Liga: Knapper Sieg von Pool X-Press Innsbruck vor ABC Imst. |
Über die ganze Saison liefern sich die beiden Mannschaften ein beinhartes Duell, das durch die knappe Niederlage von ABC Imst beim Frühjahrsspiel gegen Pool X-Press Innsbruck geprägt ist und den Innsbruckern den nötigen Ein-Punkte-Vorsprung für den Sieg in dieser Liga bringt.
Damit wird Pool X-Press Innsbruck vom Tiroler Verband für das Aufstiegsspiel in die 2.Bundesliga nominiert werden. Kein Spiel gewinnen konnte die zweite Mannschaft des SBC Inzing, sie bleiben ohne Punkte das ganze Jahr am letzten Tabellenplatz und steigen in die 2. Landesliga ab. |
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| 2. Landesliga:
BC Saustall Fieberbrunn steigt auf |
| In einer vereinsinternen Ausscheidung des BC Saustall Fieberbrunn wurde der Sieger der 2.Landesliga zwar nur als 2.Mannschaft eingestuft, das hinderte sie aber nicht daran, in äußerst knappen Begegnungen letztlich die Nase vorne zu haben und damit in die Tiroler Liga aufzusteigen. In der letzten Runde kann BPT Altstadt Innsbruck1 noch den zweiten Tabellenplatz erreichen, weil ihre Widersacher von Pool X-Press Innsbruck gegen den bereits fixen Absteiger Billard Treff Fügen2 eine Niederlage hinnehmen müssen. Äußerst knapp ist hier der Kampf um den letzten Rang und Abstiegsplatz, der erst in der letzten Runde fixiert wurde, nachdem L.P.T. Banner Tirol/Hall2 einen Punkt gegen den Tabellenführer holt und damit die Fügener hinter sich lässt. |
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| 3. Landesliga: BC-Grand-Prix Innsbruck steigt auf |
Auch hier entscheidet erst die letzte Runde über den Sieg und damit Aufstieg in die nächsthöhere Liga.
BC Grand Prix Innsbruck1 kann mit einem knappen Sieg gegen BC Telfs1 den begehrten Titel holen. Nur Dritter werden die anfänglich auf Meisterkurs eingeschätzten Fügener. Dieser Verein hat damit nächste Saison zwei Mannschaften in dieser Liga.
Auf dem Abstiegsplatz befindet sich die Mannschaft BC Lechaschau2 knapp hinter Magic Innsbruck1, die allerdings Auflösungserscheinungen zeigen, zumal sie einige Male nur mit der Mindestanzahl von 3 Spielern antreten mussten. |
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| 4. Landesliga:
Pool Power Team Innsbruck ungeschlagener Meister |
| Mit einigen Unentschieden, aber ohne Niederlage kann Pool Power Team Innsbruck2 den Meistertitel in dieser Liga holen und damit in die 3.Landesliga aufsteigen. Am Abstiegsplatz befindet sich mit BC Lechaschau 4 die Damenmannschaft des BC Lechaschau, die allerdings in dieser Saison mit männlicher Verstärkung angetreten ist. Trotzdem ein Lob an die Vereinsführung in Lechaschau, die vehement versucht, auch das so genannte „schwache Geschlecht“ in den Vereinssport Pool Billard einzubinden. |
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| 5. Landesliga:
Nur Siege für BC Straight Pool Innsbruck |
| Der erst in der vergangenen Saison entstandene Verein BC Straight Pool Innsbruck kann mit der ersten Mannschaft seiner Papierform gerecht werden und einen Sieg ohne Punkteverlust holen, obwohl der Topgesetzte Bundesligaspieler in der Mannschaft, Rene Sommeregger sehr wohl zwei Partien abgeben musste. Ausgezeichneter Zweiter wird hier die Mannschaft BC Saustall Fieberbrunn4 knapp vor Pool X-Press Innsbruck4. Einen Absteiger aus dieser Liga gibt es nicht, sie wird sich in der nächsten Saison je nach teilnehmenden Mannschaften neu formen. Letzter in der 5. Landesliga wird BC Telfs 2. |
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| Tiroler Jugendliga |
In dieser Saison sind nur 4 Mannschaften zur Jugendliga angetreten, es spielen allerdings wesentlich mehr Jugendliche in den verschiedenen Mannschaften der einzelnen Ligen mit. Allerdings wollen und können die Spieler die Doppelbelastung der Ligaspiele in den Landesligen und Jugendligen nicht auf sich nehmen, zumal ja auch die Fahrtzeiten bei vielen Vereinen nicht unerheblich sind. Deshalb scheint die Zahl der Jugendmannschaften auf den ersten Blick eher gering. Trotzdem wurden auch hier an vier Spieltagen insgesamt 12 Runden gespielt, wobei sich die jungen Lechaschauer knapp vor der ersten Jugendmannschaft von Inzing durchsetzten. Die Fieberbrunner konnten sich heuer noch nicht richtig durchsetzen, sie werden aber sicherlich in Zukunft wieder weiter vorne zu finden sein.
Gerade in dieser Liga muss den Betreuern der Jugendlichen und vor allem auch den Fahrern für ihr Engagement herzlichst gedankt werden, sie haben erkannt, dass die Jugendlichen die zukünftigen Stützen des Vereines sind. Wenn man bedenkt, dass die Spieler der Jugendligen vergangener Jahre inzwischen die Besten Spieler Tirols sind, dann kann man auch sehen, dass die Bemühungen um unsere Jugend über kurz oder lang belohnt wird. |
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Bericht von TBV-Pressereferent Ing. Mag. (FH) Hartmann Lederer vom 21.5.07
Internetbearbeitung von KaFe am 22.5.07
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