Unglückliches Aus für Max Lechner bei Spanish Open

Letzte Woche verlagerte Max Lechner seinen Arbeitsplatz in den spanischen Ort Lugo. Dort startete der Tiroler Billardprofi bei dem mit 200.000 US Dollar dotierten Spanish Open.

In einem hochkarätig besetzten Turnierraster mit 256 Teilnehmern qualifizierte Max sich auf dem direkten Weg für die KO-Phase der letzten 64. Er bezwang zunächst zum Auftakt den Spanier Antonio Vazquez Seoane klar mit 9-0 und legte mit einem 9-7 Sieg gegen den Esten Karl Gnadeberg nach. Am Donnerstag realisierte der Innsbrucker dann mit einem 9-3 Erfolg gegen den Vietnamesen Nguyen Ahn Tuan sehr souverän den Aufstieg unter die letzten 64, unterlag dort aber am Freitag Tuans Landsmann Duong Quoc Hoang knapp mit 9-10.

„Diese Niederlage ist sehr bitter weil sie weniger durch Eigenverschulden als vielmehr durch unberechenbare Umstände zustande gekommen ist. Zwei Mal ist mir die Weiße beim Break nach Kontakt mit einer anderen Kugel gefallen. Einmal bei 6-6 und dann wie ich 9-7 in Front war. Ab dann habe ich mir anschauen müssen, wie mein Gegner die restlichen drei Games abgeräumt hat. In Summe kann ich mir nicht viel vorwerfen. Ich habe wirklich sehr stark gespielt“ resümiert der Innsbrucker.

Neben Max Lechner erreichten mit Albin Ouschen, Mario He und Jonas Kornmesser noch drei weitere Österreicher die KO-Phase. Mit einem 9. Platz war der Kärntner Albin Ouschan bester Österreicher beim Spanish Open.

Veranstalter Matchroom hat mit den Spanish Open ein mit 256 Teilnehmern sehr breit und hochkarätig besetztes 9-Ball Event auf dem spanischen Festland geschaffen und für herausfordernde Bedingungen für die Spieler gesorgt:

„Die Tische hier spielen sich unglaublich schwer. Das ist das bisher schwierigste Material dass wir in der jüngeren Pool-Billard Geschichte gehabt haben. Es sind zwar die gleichen Modelle wie bei den UK Open aber die Luftfeuchtigkeit hier ist deutlich höher als in England und das wirkt sich sehr stark auf die Banden aus, die extrem griffig sind“ berichtete Max Lechner.

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