Jugend-EM 2026: Silber für Raphael Biasio im U19 Teambewerb

EM-Silber für Raphael Biasio im U19 Teambewerb (c) Elisabeth Biasio

Das erfolgreiche U19 Team (vl): Markus Schleindler, Raphael Biasio, Seymen Atila

Vier Tiroler Nachwuchstalente gingen bei der Jugend-EM an den Start (vl): Jonas Bigl, Raphael Marth, Yannik Putzer und Raphael Biasio

Die Jugend-Europameisterschaft 2026 im Pool Billard wurde vom 13. bis 21. Juli im slowenischen Podčetrtek ausgetragen. Mit Raphael Biasio (SBC Inzing), Raphael Marth (BC Vils), Jonas Bigl (SBC Inzing) und Yannik Putzer (BC Saustall Fieberbrunn) gingen auch vier Tiroler Nachwuchstalente an den Start.

Insbesondere Raphael Biasio dürfte diese Jugend-EM besonders in Erinnerung bleiben. Dem jungen Inzinger gelang es, am letzten Tag seiner letzten Jugend-EM die Silbermedaille im U19 Teambewerb zu erspielen. Gemeinsam mit den beiden Vorarlberger Teamkollegen Seymen Atila und Markus Schleindler konnte sich Raphael nach einer Auftaktniederlage gegen Estland (1:2) mit Siegen über Finnland (3:0), Bulgarien (2:0), und Spanien (2:0) noch bis in das Semifinale vorkämpfen. Dort konnten sich die drei jungen Österreicher mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Estland für das erste Match revanchieren. Im Finale musste sich das österreichische U19 Team dann aber den deutschen Nachbarn mit 1:2 geschlagen geben, dürfen sich aber über die EM-Silbermedaille freuen. Für Raphael, der im gesamten Teambewerb ungeschlagen blieb, ist das die erste EM-Medaille und damit ein krönender Abschluss seiner langen und erfolgreichen Jugendkarriere. Wir gratulieren von Herzen!

Aber auch die drei anderen Tiroler zeigten starkes Billard und ließen mit tollen Ergebnissen aufhorchen. Raphael Marth und Jonas Bigl zeigten jeweils mit einem 9. Platz im 9-Ball bzw. 10-Ball auf. Auch EM-Debütant Yannik Putzer stellte mit einem 17. Platz im 10-Ball sein Können unter Beweis. Herzliche Gratulation!

Alle Ergebnisse der Jugend-EM können auf der EPBF-Website nachgelesen werden.

Diese Ergebnisse unterstreichen einmal mehr die kontinuierliche Entwicklung und das Engagement unserer jungen Sportler. Ein Dank gilt dabei insbesondere auch den Vereins- und Verbandstrainern, den Jugendbetreuer:innen und Eltern, die die Athleten auf ihrem Weg begleitet und unterstützen.

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